Die Kölner Altstadt-Wirte sind sauer, denn in den letzten Tagen erhielten sie per Post die Weisung von der Stadt Köln, dass sie am 22. April ihre Gastgärten nicht aufsperren dürfen. Grund für diese Weisung sind die von der Polizei erwarteten Krawalle rund um den AfD-Parteitag. Diese Formulierung mag auf den ersten Blick ein falsches Licht auf die AfD werfen, denn in Wirklichkeit sind nicht die Besucher des AfD-Parteitags die zu erwartenden Krawallmacher, sondern die linksextremen Gegendemonstranten – es wäre ja nicht das erste Mal, dass die Antifa zu Gewaltexzessen neigt.

Obwohl die Realität eine ganz andere ist drehen die Medien und auch die Offiziellen der Stadt das Bild so, dass die Schuld für den Aufwand bei der AfD liegt. Tische, Stühle, Sonnenschirme – alles muss an diesem 22. April weg. Das heißt für die Gastronomen, dass sie bereits am Tag zuvor abends nicht mehr ausschenken können, sondern aufräumen müssen und sollten die Tische und Stühle nicht weg sein, wird die Stadt Köln sie entfernen und das natürlich den Wirten in Rechnung stellen.

Die Situation erinnert stark an den Wiener Akademikerball, hier versuchen die Medien, wie auch die Politik die Schuld für blinde linke Zerstörungswut der vergangenen Jahre den friedlichen Ballbesuchern in die Schuhe zu schieben. Die Linksextremen gehen sogar soweit zu sagen, dass es Bürgerpflicht ist unliebsame Veranstaltungen zu stören und zu verhindern – und mag das nicht gelingen, dann wird halt gegen die Polizei und die restliche Stadt vorgegangen.

 

[Text: W.-R. M.; Bild: Montecruz Foto/Flickr]