Die letzten Tage vor dem entscheidenden Wahlgang bei der Bundespräsidentenwahl sind davon geprägt, einen möglichen Sieg des freiheitlichen Kandidaten Norbert Hofer zu verhindern. Allenthalben versuchen die Stützen des Establishments den EU-hörigen Kandidaten der Grünen, Alexander van der Bellen, zu stärken. Neben dem gewohnt linken und gutmenschlichen Milieu diverser Künstler oder Vereine, die meist auch am Steuergeld-Tropf hängen und sich wohl um ihre Einnahmen sorgen, haben auch sämtliche österreichische Parteien offen, oder eher verdeckt durch Wortmeldungen sämtlicher Spitzenpolitiker eine Wahlempfehlung für Van der Bellen abgegeben, und somit eine Anti-Hofer-Einheitsfront gebildet.

In einem Kommentar auf kath.net hat sich nun der Salzburger Weihbischof Andreas Laun offen für Hofer ausgesprochen. So schreibt Seine Exzellenz: „Die katholische Aktion Österreich wirbt für den links-extremen Kandidaten Van der Bellen. … Sprachlos stehe ich jeder Werbung für Van der Bellen gegenüber, die einerseits zeigt, wie wenig kritisch Menschen denken oder nicht denken, und andererseits, wie gleichgültig auch vielen Katholiken ihr Glaube ist!“

Und weiter stellt er aus katholischer Sicht fest: „In allen heiklen und gefährlichen Fragen, vom Lebensschutz über die Gottesfrage bis Gender, steht er (Van der Bellen Anm.) auf der falschen Seite. Unwillkürlich denke ich an das biblische Wort: ‚Sie lieben die Finsternis mehr als das Licht!‘“

Fast schon ein Unikum in der heutigen Zeit, offen gegen den gutmenschlichen Mainstream seine Meinung auszusprechen und sich damit neben die Herde zu stellen.

 

Bild: Thaler Tamas/wikimedia.org]