Medienberichten zufolge will Verteidigungsminister Klug dem sprachlichen „Sexismus“ beim Heer ein Ende zu bereiten. So soll künftig generell „geschlechtsneutral“ formuliert und Wörter wie „Mannschaft“, aber auch „man“ oder „niemand“ sollen aus dem Sprachgebrauch des Bundesheeres verbannt werden, bzw. möglichst vermieden werden. Dazu soll das Binnen-I aber Einzug finden. Angesichts der Tatsache, dass es dem österreichischen Bundesheer an allem fehle, um eine umfassende Landesverteidigung, wie auch einen effektiven Katastrophenschutz aufrecht zu erhalten, grenze diese Nachricht wohl an einen „Schabernack der Sonderklasse“, kritisierte die freiheitliche Frauensprecherin Carmen Schimanek vehement.

Aus Schimaneks Sicht sei es eine Schande, mit welchen Problemen sich Klug derzeit beschäftige, anstatt sich um die Sicherheit der Bevölkerung zu sorgen, der Minister beweise damit einmal mehr eindrucksvoll, dass er die falsche Person am falschen Ort sei. Interessant ist im Übrigen der Umstand, dass es die Soldatinnen selbst waren, die sich für die Beibehaltung der männlichen Form von Dienstgraden wie etwa Korporal, Wachtmeister oder etwa Hauptmann aussprachen.

 

 

Text: F.-W. M.
Bild: Bundesheer