Laut südkoreanischen Medienberichten hat Nordkorea mit dem Abbau einer Raketentestanlage im Westen des Landes begonnen. Da Nordkorea selbst hierzu überraschenderweise keine Angaben gemacht hat und Experten sich nicht darüber im Klaren sind, ob die Testanlage abgebaut wird, weil das Regime mit den bereits vorhandenen Raketen das Auslangen findet oder man sich tatsächlich Richtung Denuklearisierung bewegt, bleibt Wachsamkeit angebracht. Jedoch wurde kurz zuvor berichtet, dass Nordkoreas Wirtschaft im vergangenen Jahr um 3,5 Prozent geschrumpft ist. Die Industrieproduktion gar um 8,5 Prozent. Damit haben die Sanktionen den stärksten Effekt seit 20 Jahren erzielt.

Wohingegen zwischen den USA und dem Iran ein verbaler Schlagabtausch erfolgte. Die Analogie zu Saddam Husseins „Mutter aller Schlachten“ scheint, ebenso wie damals im Irak, eine Botschaft an die eigene Bevölkerung sowie an die muslimische Welt zu sein. Trotzdem sei auch an die Wortgefechte zwischen Kim Jong Un und US-Präsident Trump letzten Jahres erinnert.

Während an zwei geopolitischen Brennpunkten der Welt Bewegung herrscht, herrscht in Deutschland sicherheitspolitisch nach wie vor Stillstand. Die Luftwaffe kann zwar mit sechs C-130 Hercules J rechnen, aber dies ist ein schwacher Trost für die Verzögerung der Auslieferung der gesamten A 400 M Flotte von 2020 auf 2026. Zudem soll die Beschaffung des schweren Transporthubschraubers, bei der letzten Rüstungsmesse in Berlin groß angekündigt, aufgehoben werden.

[Text: G.B.; Bild: Wikipedia.org/Julian Herzog; Lizenz: CC BY 4.0]