Der milliardenschwere Börsenspekulant und notorische Russlandhasser George Soros zieht in der Ukraine im Hintergrund die Fäden. Dies ergibt sich aus dem E-Mail-Verkehr zwischen Soros und Präsident Petro Poroschenko, den die Hackergruppe CyberBerkut veröffentlicht hat. Soros, der sich als „selbsternannter Anwalt der neuen Ukraine“ bezeichnet, fordert von der EU Finanzhilfe und militärische Unterstützung, um die Kampffähigkeiten der Ukraine ohne Verletzung des Minsker Abkommens wiederherzustellen, wie der russische Nachrichtensender RT berichtet.

Veröffentlicht hat CyberBerkut auch ein siebenseitiges Dokument, in dem Soros eine „umfassende kurz- und mittelfristige Strategie für eine neue Ukraine“ skizziert. Ein wesentliches Element ist dabei die Aufrechterhaltung des Feindbild Russlands und die Dämonisierung von Präsident Wladimir Putin. „Es wäre, vor allem für Europa, viel teurer, sich selbst gegen die Gefahr eines siegreichen Putin-Regimes zu verteidigen, wenn die neue Ukraine zusammenbricht, als der neuen Ukraine, solange sie am Leben ist, angemessene Unterstützung zukommen zu lassen.“ Und an anderer Stelle schreibt Soros: „Europa muss ein neues Rahmenwerk erzielen, welches der Europäischen Kommission erlaubt, der Ukraine jährlich bis zu einer Milliarde US-Dollar zu geben“.

Der heute 84-jährige Milliardär ist seit 1989 mit diversen, subversiv tätigen Stiftungen in der Ukraine aktiv, um dort die „Neue Weltordnung“ durchzusetzen. Zu Erreichung dieses Ziels steckte Soros bislang rund 100 Millionen Dollar in sein Netzwerk an „Nichtregierungsorganisationen“.

 

B. T.

 

 

(Bild: Harald Dettenborn/MSC)