Wie die „Washington Post“ ausführt, verlor Hillary Clinton, die von Soros finanziell unterstützte Kandidatin bei der US-Präsidentenwahl 2016. Stattdessen siegte der Immobilienunternehmer Donald Trump, dessen „Amerika zuerst“-Plattform „den Globalismus entgegentritt, denn Soros vertritt“. In Europa wiederum widerspricht der Brexit genauso den Plänen des Spekulanten wie der „Anstieg der gegen Einwanderer gerichteten Stimmung“. Gemeint sind damit die Erfolge patriotischer Parteien, welche die von Soros geförderte Masseneinwanderung bekämpfen.

Wie wenig Soros die Niederlage von Hillary Clinton verwunden hat, zeigt seine Beschimpfung von Trump. Er bezeichnet den oftmals eigenwilligen, aber demokratisch gewählten US-Präsidenten als „ultimativen Narzissten, der bereit ist, die Welt zu zerstören“. Zudem hat der Wahlsieg von Trump, wie das „Wall Street Journal“ berichtete, fast eine Milliarde US-Dollar gekostet. Die Märkte hatten den Spekulanten, der vom Sieg Clintons ausgegangen war, abgestraft.

In den USA versucht Soros weiterhin, mit seinem Geld Wahlergebnisse zu beeinflussen. Medienberichten zufolge will er im Wahlkampf für die im Herbst stattfinden Zwischenwahlen des Kongresses mindestens 15 Millionen Dollar in ihm genehme Kandidaten investieren. Dass man sich in den USA mit Geld vieles kaufen, aber keine Wahlergebnisse erkaufen kann, muss Soros ausgerechnet in Kalifornien zur Kenntnis. Im traditionell linksliberalen Bundesstaat sind von ihm finanziell unterstützte Kandidaten bei den Bezirksstaatsanwaltschafts-Wahlen bei den Wählern klar durchgefallen.

[Text: B.T.; Bild: Wikipedia.org/Michiel1972; Lizenz: Creative Commons Attribution-Share Alike 4.0 International]