Nach US-amerikanischen Medien sind die Colleges des Landes der gefährlichste Ort für junge Frauen. Nirgendwo anders komme es zu mehr sexuellen Übergriffen, dort herrsche sogar eine „Rape Culture“ (Vergewaltigungskultur). Um diesem Missstand zu beseitigen, sind nun im Bundesstaat Kalifornien die staatlich geförderten Hochschulen per Gesetz verpflichtet, ihre Studenten dazu anzuhalten, vor dem Geschlechtsakt das „zustimmende, bewusste und freiwillige Einverständnis“ der Person, mit der sie Sex haben wollen, einzuholen.

Von der um sich greifenden Prüderie – zehn weitere Bundesstaaten wollen dem Beispiel Kaliforniens folgen – wollen nun findige, der politischen Korrektheit verpflichtete Organisationen profitieren. So bietet das „Affirmative Consent Project“ im Internet um 2,99 Dollar ein „Einverständnisbewusstseinsset“ an. Dieses enthält neben einem Kondom und einem Pfefferminzbonbon auch ein Vertrag, der vor dem Geschlechtsverkehr zu unterzeichnen ist. Den Studenten wird auch empfohlen, zu Beweiszwecken ein Foto zu machen.

 

B. T.

 

 

(Bild: Screenshot affirmativeconsent.com)