Wie integrationsunwillig manche Moslems sind, zeigt ein aktueller Fall aus Frankreich: In Bordeaux sorgt ein von einem Moslem betriebenes Lebensmittelgeschäft für großes Aufsehen, weil es für Männer und Frauen getrennte Öffnungstage vorsieht. An der Eingangstür des Ladens „De L'Orient à L'Occidental“ ist ein Schild angebracht, welches darauf hinweist, dass die „Schwestern“ nur am Wochenende, die „Brüder“ aber montags, dienstags, mittwochs und freitags einkaufen dürfen.

Der Inhaber des Landes, Jean-Baptiste Michalon, der erst kürzlich zum Islam übergetreten ist und sich nun „Yahya“ nennt, rechtfertigt die Geschlechtertrennung damit, er habe „nicht gewusst, dass es gesetzlich verboten ist“. Zudem wisse eine „kluge Öffentlichkeit“, dass „unsere Religion die Mischung (der Geschlechter) nicht erlaubt“, sagte er der Zeitung „Sud Ouest“. An Wochenenden steht übrigens Michalons Ehefrau Jessica, die ebenfalls eine Konvertitin ist und sich nun „Soumaya“ nennt, hinter dem Tresen.

Wenig Verständnis für die moslemischen Unsitten hat der Bürgermeister von Bordeaux, Alain Juppe. Der gaullistische Politiker, ein ehemaliger Premier- und Außenminister, wies die Behörden an, „nach den Möglichkeiten, die das Gesetz unter solchen Umständen bietet, diese diskriminierenden Praktiken abzustellen“. Diskriminierung kann in Frankreich mit einer Freiheitstrafe von bis zu drei Jahren oder mit einer Geldstrafe von bis zu 45.000 Euro bestraft werden.

 

B. T.

 

 

(Bild: Screenshot sudouest.fr)