Auch nach der Räumung des „Dschungels von Calais“, eines illegal von sogenannten „Schutzsuchenden“ errichteten Lagers durch die Behörden bleibt die Lage an der französischen Kanalküste weiterhin angespannt. Denn hunderte illegale Einwanderer sind nach Calais zurückgekehrt und versuchen, durch den Eurotunnel nach Großbritannien zu gelangen. Und dabei schrecken sie mitunter vor äußerster Brutalität nicht zurück.

Eine Gruppe von illegalen Einwanderern stoppte, wie der britische Frächterverband Road Haulage Association (RHA) mitteilte, auf einer Autobahn in der Nähe von Calais einen LKW. Die „Flüchtlinge“ schlugen dem Fahrer mit einem Ziegelstein auf den Kopf, stahlen das Fahrzeug und fuhren davon. Noch bevor sie den Hafen erreichten, konnten die Gewalttäter von der Polizei gestoppt werden. Klare Worte findet RHA-Vorsitzender Richard Burnett: „In diesem Fall wurde der Lastwagen entführt, der Fahrer mit einem Ziegelstein angegriffen und er landete mit einer schweren Kopfverletzung im Krankenhaus. Seit die Situation (in Calais, Anm.) begonnen hat, haben wir betont, das Einwanderer das Leben von LKW-Fahrern gefährden.“

Für sogenannte Menschenrechtsorganisationen sind die Gewalttaten, die von illegalen Einwanderern an arbeitenden und steuerzahlenden Europäern verübt werden, kein Thema. „Human Rights Watch“ etwa kampagnisiert lieber gegen die Sicherheitsbehörden und behauptet, „die französische Polizei in Calais misshandelt regelmäßig Asylwerber und andere Einwanderer“.

 

[Text: B. T.; Bild: Andrewlister/wikimedia.org]