Aufgescheucht vom Ergebnis der Kommunalwahlen in Hessen am Sonntag, als die Alternative für Deutschland (AfD) 13,2 Prozent erreichte, hat das politisch korrekte Establishment in der Bundesrepublik Deutschland seine Hetze gegen die patriotische Partei verstärkt. Denn am Sonntag finden in den Bundesländern Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt Landtagswahlen statt, bei denen die AfD Umfragen zufolge mit großen Erfolgen rechnen kann.

Anstatt sich um die Rechte von Arbeitnehmern zu kümmern, nehmen auch die Gewerkschaften an der Kampagne gegen die AfD teil. „Wer nicht zu Wahlen geht, wird anschließend trotzdem regiert – und stärkt mit seiner Nicht-Teilnahme in aller Regel rechtspopulistische und rechtsextreme Parteien“, behauptet etwa Jörg Köhlinger, Bezirksleiter der IG Metall Mitte, der offenbar Probleme damit hat, dass Wahlergebnis in Hessen zu respektieren. Der Aufruf, an der Landtagswahl teilzunehmen, ist dadurch begründet, dass die Wahlbeteiligung in Hessen bei knapp unter 50 Prozent lag – wovon angeblich die AfD profitierte. Noch deutlicher als Köhlinger äußerte sich, Roman Zitzelsberger, der IG Metall-Bezirksleiter für Baden-Württemberg, gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters: „Wir geben keine Wahlempfehlung für eine bestimmte Partei ab, empfehlen aber klar, demokratisch zu wählen – was aus unserer Sicht nicht auf die AfD zutrifft.“

In Baden-Württemberg kampagnisiert auch die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi gegen die AfD. So sagte Leni Breymaier, Verdi-Chefin in Baden-Württemberg in Richtung AfD, „Rechtspopulisten bieten unsolidarische Antworten, raus aus dem Euro, weg mit Geflüchteten, Ausgrenzung statt Integration.“ Auch hätten „diese Positionen im Landtag von Baden-Württemberg nichts verloren“. Die Gewerkschafter maßen sich also an zu entscheiden, welche Partei „demokratisch“ ist und welche nicht. Damit wird deutlich, dass die Gewerkschafter den Boden der Demokratie verlassen haben.

 

[Text: B. T.; Bild: Ziko van Dijk/wikimedia.org]