Die verheerenden Terroranschläge in Paris haben gezeigt, welche Bedrohung von Dschihadisten ausgeht. Das betrifft auch Österreich, zumal einer der Pariser Attentäter in Oberösterreich in eine Polizeikontrolle geriet. Und die auch für die Alpenrepublik bestehende Terrorgefahr bedeutet, dass nicht nur die kritische staatliche Infrastruktur besser zu schützen sind, sondern auch private Unternehmen, die für Islamisten ein lohnendes Angriffsziel wären.

Das trifft insbesondere auf die Werke des österreichischen Waffenproduzenten Gaston Glock in Deutsch Wagram in Niederösterreich und in Ferlach in Kärnten zu. Dort werden nicht nur Pistolen hergestellt, sondern auch zahlreiche hochwertige Arbeitsplätze gesichert. Sollte es islamischen Terroristen gelingen, erfolgreiche Angriffe auf die Glock-Werke durchzuführen und Waffen in großer Zahl zu erbeuten, dann wären sie mühelos in der Lage, Europa in den nächsten zehn Jahren mit einer beispiellosen Anschlagswelle zu überziehen.

 

 

Text: A. M.
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