Gloria von Thurn und Taxis ist eine Frau, die zu ihren Grundsätzen steht und nicht auf der Welle des Zeitgeists mit schwimmt. So schreibt die Fürstin in ihrer neuesten Kolumne im „Regensburger Wochenblatt“, Bundeskanzlerin Merkel, die sie hin und wieder auf Veranstaltungen treffe, „hat das Thema Flüchtlinge völlig unterschätzt“.

Überhaupt rechnet Gloria von Thurn und Taxis mit den politischen Missständen ab und kümmert sich dabei nicht im Geringsten um die Vorgaben der politischen Korrektheit. In Bezug auf die sogenannte Euro-Rettung kritisiert sie, dass Deutschland für die Schulden der armen Nachbarstaaten geradestehen soll. Noch deutlicher wird die Adelige zur „Wir schaffen das“-Politik Merkels. Von Thurn und Taxis stößt sich daran, dass „abertausende Menschen über die Grenzen in unser Land gelassen werden, sie überhaupt keinen Pass vorweisen können und damit nicht einmal nachweisen können, wer sie sind“, während den Deutschen, wenn sie mit abgelaufenem Personalausweis auf der Straße erwischt werden, Ordnungsgeld droht.

Auch versteht von Thurn und Taxis nicht, dass sie sechs Jahre lang kämpfen musste, um für ihre Hausangestellte aus Kenia eine Arbeitsgenehmigung zu erhalten, während „auf der anderen Seite plötzlich halb Nordafrika ohne Arbeit bei uns sitzt“. Auch ist die mutige Frau davon überzeugt, dass „ein Grenzschutz praktisch nicht stattfindet“.

Schließlich kommt Gloria von Thurn und Taxis auf die AfD zu sprechen und äußert ihre Meinung frei von jeder Voreingenommenheit. So habe sie das gute Abschneiden dieser Partei bei der Bundestagswahl nicht gewundert, und was sie abschließend von der AfD halten soll, wisse sie noch nicht. Anstatt gegen die Patrioten zu hetzen, ist sie der Meinung, „man muss beobachten und abwarten, ob sie aus den Kinderschuhen herauswächst und am Ende zu einer erwachsenen Partei wird“.

 

[Text: B. T.; Bild: Screenshot wochenblatt.de]