Noch in allzu guter Erinnerung sind die Bilder vom September 2015, als täglich tausende illegale Einwanderer – im politisch korrekten Jargon als „Schutzsuchende“ bezeichnet – in die Bundesrepublik Deutschland kamen. Wie nun die Tageszeitung „Die Welt“ unter Berufung auf sogenannte „Non-Papers“, das sind Dokumente, die nie veröffentlicht wurden, schreibt, wäre eine Schließung der Grenze zu Österreich rechtlich bedenkenlos möglich gewesen.

Die Zeitung berichtet von einem inoffiziellen Dokument des Innenministeriums mit dem Titel „Möglichkeit einer Zurückweisung von Schutzsuchenden an deutschen Grenzen“ sowie von einer vertraulichen Analyse des Gemeinsamen Analyse und Strategiezentrums illegale Migration, kurz GASIM, das Szenarien für Grenzschließungen entlang der Balkanroute durchspielte.

Doch der vom Willkommenswahn befallenen Merkel-Regierung war die rechtliche Expertise der Fachleute und Spitzenbeamten anscheinend egal. Vielmehr sollte bei der Öffentlichkeit der Eindruck erweckt werden, dass die Grenzöffnung für hunderttausende illegale Einwanderer „alternativlos“ sei, wie „Die Welt“ andeutet: „Vor der Öffentlichkeit sollten diese Überlegungen verborgen bleiben. Wie bekannt, blieb die Grenze trotz all der Bemühungen geöffnet, obwohl es nach dem Urteil der Experten keine rechtlichen Bedenken gegen eine Schließung gab. Das geht aus den Geheimpapieren klar hervor.“

Wie es weiterging, ist allgemein bekannt. Zahlreiche der Merkel-Gäste nahmen sich fordern, von dem sie glaubten, dass es ihnen zusteht – auch Frauen und Mädchen. Und mögliche soziokulturelle Folgen wie verstärkte Ghettobildungen in den Großstädten lassen sich derzeit nur ansatzweise abschätzen.

[Text: B.T.; Bild: Wikipedia/Metropolico.org; Lizenz: CC BY-SA 2.0]