Aufhorchen ließ Rainer Wendt: Der Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft fordert die Errichtung eines Grenzzauns an der Grenze zwischen Bayern und Österreich. „Wenn wir ernst gemeinte Grenzkontrollen durchführen wollen, müssen wir einen Zaun entlang der deutschen Grenze bauen“, sagte Wendt. Denn anders ließen sich sogenannte Flüchtlinge nicht aufhalten.

Richtigerweise hat Wendt auch erkannt, dass dadurch Österreich, wo die rot-schwarze Bundesregierung die Einwanderer nach Deutschland durchgewinkt, unter Zugzwang gesetzt wird: „Wenn wir auf diese Weise unsere Grenze schließen, wird auch Österreich die Grenze zu Slowenien schließen. Genau diesen Effekt brauchen wir.“

Groß ist nun das Gutmenschengeheul über die Forderung des Polizeigewerkschafters. Allen Ernstes wird behauptet, die „Reisefreiheit“ sei nun in Gefahr, was völlig absurd ist. Jeder Bürger, der im Besitz eines gültigen Reisedokuments ist, kann reisen, wohin er will. Und bei Grenzkontrollen ließen sich auf Autobahnen problemlos eigene Fahrspuren für EU-Bürger einrichten, auf denen stichprobenartig kontrolliert wird. Auf den übrigen Spuren müsste es dann zur Bekämpfung der illegalen Masseneinwanderung strenge Kontrollen geben.

 

 

Text: A. M.
Bild: Schmidt Andrea/Délmagyarország/wikimedia.org