Die zwar von der Mutterpartei abgespaltenen „jungen Grünen“ unter Flora Petrik kündigten nun an, bei der kommenden Nationalratswahl mit der KPÖ zusammen anzutreten. Unter dem Namen „KPÖ Plus“ will die kommunistische Truppe gegen den angeblichen Rechtsruck im Lande antreten.

Damit ist der Traum der neuen Bundessprecherin der „Grünen“ Ingrid Felipe ausgeträumt, als einzige „echte linke“ Partei ins Rennen zu gehen.

Deutlicher hätten es die Damen der extremen Linksaußenspektrums nicht machen können. Noch selten haben sich die angeblichen Umweltaktivisten so deutlich zu ihrer waren Gesinnung, dem Kommunismus, bekannt. Auch wenn Felipe das Wort natürlich nicht in den Mund nimmt, bezeichnet sie die Grünen als links von der Mitte. Jener Mitte die aber in den letzen Jahrzehnten so weit nach links abgedriftet ist, dass man eindeutig linke Positionen, vor allem in gesellschaftspolitischen Fragen, heute natürlich scheinbar selbstverständlich auch bei der angeblich bürgerlichen ÖVP findet.

Daher ist die Einschätzung, dass das, was jetzt von den Grünen im Ganzen geboten wird, einfach nichts weiter als Kommunismus in grünen Mäntelchen ist, wohl nicht falsch. Wobei besonders pikant ist, dass die Kommunistische Partei Österreichs immer besonders Moskau-hörig war. Hunderte Österreicher, die in der sowjetischen Besatzungszone nach Sibirien verschleppt oder hingerichtet wurden, erlitten ihr Schicksal unter tatkräftiger Mitwirkung österreichischer KP-Mitglieder. Die zig Millionen Opfer, die der Kommunismus weltweit seit der Oktoberrevolution über China und Kambodscha bis Mittelamerika am Gewissen hat, sind fürwahr ein idealer Hintergrund für „linksgrüne Politik“. Es wird daher interessant zuzusehen, wie es die jungen Grünen mit der Vergangenheitsbewältigung halten.

 

[Text: H. W.; Bild: gemeinfrei]