Die Grünen geben vor, sich für den Schutz von Minderheiten einzusetzen, sie vor Diskriminierungen schützen zu wollen. Doch für eine große Minderheit, die Männer – laut Statistik Austria lebten Anfang 2015 in Österreich 4.200.397 Männer und 4.384.529 Frauen –, trifft das nicht zu. Denn die Mitgliederversammlung der Klagenfurter Grünen hat beschlossen, in ihrem Statut ab sofort alle Mitglieder mit der weiblichen Geschlechtsform zu bezeichnen. Reinhard Schinner ist somit nicht mehr Obmann, sondern „Obfrau“ der Klagenfurter Grünen.

Interessant ist die Begründung dieses Auswuchses von politischer Korrektheit und Gender-Wahn: „Der Schritt ist durchaus und bewusst radikal. Sprache wirkt auf unsere Weltsicht. Wir setzen damit für die weibliche Mehrheit der Bevölkerung ein klares Signal, dass sie auch in der Sprache sichtbar sein darf.“ Die linke Partei setzt also für die weibliche Mehrheit ein „klares Signal“, die männliche Minderheit dagegen wird im wahrsten Sinne des Wortes links liegen gelassen.

Eine andere Frage ist freilich, wie lange das weibliche Geschlecht in Österreich noch die Mehrheit der Bevölkerung stellen wird. Denn durch die von den Grünen gewünschte und forcierte Massenzuwanderung kommen überdurchschnittlich viele (junge) Männer ins Land, weshalb davon auszugehen ist, dass in ein paar Jahren in Österreich mehr Männer als Frauen leben werden. Und ob die Einwanderer, die überwiegend aus dem islamischen Kulturkreis stammen, ein Verständnis für politisch-korrekte Schwachsinnigkeiten, wie sie die Klagenfurter Grünen an den Tag legen, haben werden, ist wiederum eine ganz andere Frage.

 

[Text: B. T.; Bild: Screenshot klagenfurt.grüne.at]