Die Zeiten, in denen die Öffentlichkeit aufgrund eines umstrittenen Bauprojekts oder Gender-Schwachsinnigkeiten von den „Grünen“ Notiz nehmen durften, sind längst vorbei. Wenn heutzutage ein Vertreter dieser vom Aussterben bedrohten Spezies das Licht der Öffentlichkeit erblickt, so etwa wegen eines lukrativen Jobangebots – wie etwa Eva Glawischnig – oder wegen eines Gerichtstermins.

Letztes betrifft Sigrid „Sigi“ Maurer, die drei abgebrochene Studien (Musikwissenschaft, Politikwissenschaft, Soziologie) vorweisen kann und in den Nationalrat einzog – obwohl sie einige Jahre zuvor aufgrund einer ordnungswidrigen Sitzungsstörung für 18 Monate Hausverbot bekommen hatte.

Nunmehr erging ein Gerichtsurteil gegen die mandatslose „Grüne“ in 1. Instanz, weil sie den Namen eines „zugeneigten“ Bierladenbesitzers öffentlich machte. Folge: Klage wegen „übler Nachrede“. Maurer sei der „Schuldbeweis“ nicht gelungen. Daher 3.000 Euro Strafe, 4.000 Euro Entschädigung und Übernahme des Verfahrenskosten. Maurer beruft, das Urteil ist somit nichts rechtskräftig.

Wer aber zahlt, sollte die Berufungsinstanz das Ersturteil bestätigen? Sie selbst? Oder vielleicht eine wohlhabende Parteikollegin, die ihre Interessen vor der letzten Nationalratswahl von Umwelt- & Tierschutz hin zu wirklich wichtigen Themen wie Glücksspiel kostenreich verlagern durfte?

Tja, wie ungerecht doch das Leben sein kann! Während dem Einen sich die Taschen füllen, droht dem Anderen das Geld davon zu rinnen. Traurig.

[Text: A.L.; Bild: Wikipedia/Albert Steinhauser; Lizenz: CC BY 2.0]