Mit der wiederholten Forderung den Park der Theresianischen Akademie im 4. Wiener Gemeindebezirk für die Öffentlichkeit freizugeben, versuchen die Grünen mit blankem, scheinbar bürgerfreundlichem, Populismus zu punkten. In Wirklichkeit ist das nichts anderes als der Versuch, in altkommunistischer Manier Privateigentum zu Gemeineigentum zu machen. „Bei dem Park handelt es sich um Privatgrund, eine Öffnung für jedermann durch die Politik käme einer Zwangsenteignung gleich“, kritisierte der freiheitliche Klubchef im Wiener Rathaus und Bezirksparteiobmann der FPÖ-Wieden, Johann Gudenus in einer Aussendung.

Zu dem ethisch und rechtlich verwerflichen Unterfangen der Grünen käme darüber hinaus noch ein weiteres Problem. Der Theresianumpark steht jetzt den Schülern in den Pausen und zu den Sportstunden zur Verfügung. Die Drogendealer vom nahegelegenen Karlsplatz würden damit ihr Betätigungsfeld problemlos ausweiten können und sich an die Theresianisten heranmachen. Das aber kann doch nicht einmal im Interesse der Grünen sein, auch wenn sie ständig für die Cannabis-Freigabe eintreten.

 

W. T.

 

 

(Bild: FPÖ)