Etwas seltsam, vor allem aber erschreckend mutet ein Interview an, das Ulrike Lunacek, die Abgeordnete der Grünen im EU-Parlament, dem steiermärkischen Privatradio Grün-Weiß gab. Sie übte heftige Kritik an der EU und der deutschen Kanzlerin Merkel. Die Bemühungen, mit der Türkei zu einer Einigung zu kommen, dass diese gegen EU-Milliarden im Austausch weitere Lager für Flüchtlinge aus ihrer Nachbarschaft errichte, wurden von Lunacek krass abgelehnt und sie wies darauf hin, dass gerade jene Kreise dies forderten, die eigentlich den Abbruch der türkischen Beitrittsverhandlungen mit der EU verlangten (Strache und die FPÖ, Anm. der Red.).

Afghanen, Syrer, Iraker, oder wer auch immer, sollten sich ihr Asylland aussuchen können und das wäre natürlich in erster Linie Deutschland und dann in weiterer Folge Österreich.

Den Versuch Merkels, die Völkerwanderung nach Mitteleuropa durch ein Abkommen mit der Türkei einzudämmen verurteilte Lunacek, obwohl sie um die wachsenden Probleme mit den Immigranten in Deutschland und auch Österreich wissen müsste. Bekanntlich hatten letzte Woche sächsische CDU- Bürgermeister und Kreisleiter Merkel in einem Memorandum bereits mitgeteilt, dass sie nicht mehr in der Lage wären, die öffentliche Sicherheit in ihrer Kommune aufrechtzuerhalten.

Über die Motive Lunaceks, und der Grünen im allgemeinen, die Destabilisierung unserer Staaten voranzutreiben, unsere Bevölkerung einem immer größer werdenden Sicherheitsrisiko auszusetzen und die finanzielle wie auch technische Überforderung unserer Verwaltung herbeizuführen, muss sich nun wohl jeder ernsthafte Gedanken machen.

 

 

Text: W. T.
Bild: Grüne EU