Geht es nach Katrin Göring-Eckart, der Fraktionsvorsitzenden der Grünen im Bundestag, dann können gar nicht genug Einwanderer aus kulturfremden Gebieten nach Deutschland kommen. Mehr noch: Angeblich würde die Bundesrepublik diese Massen sogar dringend benötigen. Denn am 9. November sagte sie im „Morgenmagazin“ der ARD: „Also, ich glaube, das geht ja um zwei Punkte in diesem Bereich. Es geht einerseits darum, sind wir ein Land, was für Migrantinnen und Migranten offen ist, was Leute anzieht. Die wir übrigens dringend brauchen. Nicht nur die Fachkräfte, sondern weil wir, weil wir auch Menschen hier brauchen, die in unseren Sozialsystemen zu Hause sind und sich auch zu Hause fühlen können.“

Göring-Eckart wurde übrigens nicht in linksextremen Kreisen politisch sozialisiert, sondern in links-evangelischen. So ist die 48-jährige Politikerin im Präsidiumsvorstand des Deutschen Evangelischen Kirchentages. Und bei der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) am vergangenen Wochenende in Bremen frohlockte Göring-Eckart, „durch die Flüchtlinge wird Deutschland religiöser, bunter, vielfältiger und jünger“. Zudem behauptete sie allen Ernstes: „Wir kriegen jetzt plötzlich Menschen geschenkt.“

Göring-Eckart ist übrigens auch Mitglied des Vereins Atlantik-Brücke. Dieser wurde 1952 gegründet, um eine „Brücke“ zwischen der Siegermacht USA und der Bundesrepublik Deutschland zu schlagen. Der Atlantik-Brücke gehören rund 500 einflussreiche Personen aus Politik, Wirtschaft und Medien, angefangen von Bundespräsident Gauck und Bundeskanzlerin Merkel an, um die Interessen der USA in der Bundesrepublik durchzusetzen.

 

 

Text: B. T.
Bild: Harald Krichel/wikimedia.org