Im Nahen Osten zerstören die IS-Terroristen unwiederbringliche kulturgeschichtliche Einzigartigkeiten. In Wien zerstören die Grünen das Andenken an Gefallene.

In der Wiener Stiftskirche wird nun die Gedenktafel an Generaloberst Alexander Löhr über Betreiben des grünen Nationalratsabgeordneten Harald Walser entfernt. Alexander Löhr galt als Gründer der k. u. k. und der österreichischen Luftstreitkräfte. 1939 wurde er als Generalleutnant in die Luftwaffe der Deutschen Wehrmacht übernommen. Dort stieg er zum Generalobersten auf und kommandierte schließlich die Heeresgruppe Südost. Nach dem Krieg geriet er in jugoslawische Gefangenschaft und wurde 1947 von den Tito-Jugoslawen als Kriegsverbrecher verurteilt und hingerichtet. Ihm wurde vor allem der 1941 erfolgte Luftangriff auf Belgrad zur Last gelegt.

Zu Allerheiligen 1955, wenige Tage nach Abzug des letzten Besatzungssoldaten, gedachte der Wiener Aero-Club seinem ehemaligen Mitglied und ließ in der Stiftskirche eine Tafel mit der Inschrift: „Dem unvergesslichen Kameraden Generaloberst Alexander Löhr, Kommandanten der Österreichischen Luftstreitkräfte“ anbringen.

Bereits im September letzten Jahres hetzte ein Abordnung der Wiener Grünen unter Mithilfe des Grünen Parlamentsklubs gegen das Andenken Löhrs.

Nun gab die Militärdiözese, in deren Besitz sich die Stiftskirche befindet, nach und erklärte sich bereit, die Gedenktafel des Aero-Clubs zu entfernen.

Damit „auf den Geschmack gekommen“ fordert nun die grüne Neubauer Bezirkspolitikerin Ursula Berner laut einer Presseaussendung des Grünen Parlamentsklubs, „dass nun die in der Kirche noch verbliebenen zahlreichen Ehrentafeln für zu Tode gekommene Wehrmachtsangehörige schleunigst abzunehmen seien“.

Diese unappetitliche Form der Umgangs mit dem Andenken Verstorbener sollte sich aber schon bald rächen, glaubt man der Ansicht des Kaisersohnes Otto von Habsburg, der in einem Interview gemeint hatte: „Wer nicht zu seiner Vergangenheit steht, hat keine Zukunft.“

 

W. T.

 

 

(Bild: wikimedia.org)