Rund 12.500 Afghanen, deren Asylantrag abgelehnt wurde, sind aufgefordert, die Bundesrepublik Deutschland wieder zu verlassen – was viele aber nicht tun. 34 ausreiseunwillige Afghanen wurden nun im Rahmen einer Sammelabschiebung per Flugzeug in ihre Heimat gebracht. Wie Innenminister Thomas de Maiziere (CDU) bekannt gab, handelt es sich bei einem Drittel der Afghanen um Kriminelle. Sie wurden werden Drogendelikten, Diebstahl sowie wegen Verbrechen wie Vergewaltigung und Totschlag verurteilt. Teilweise seien die Kriminellen sogar direkt von der Haftanstalt zum Flughafen gebracht worden.

Wie de Maiziere weiters mitteilte, hätten eigentlich 50 Afghanen in die Heimat geflogen werden wollen. Allerdings widersetzten sich 16 dieser rechtsstaatlichen Maßnahme und tauchten vor dem Charterflug unter. Ob sich unter ihnen auch verurteilte Kriminelle befinden, ist nicht bekannt.

Dass Deutschland beginnt, den Rechtsstaat durchzusetzen und Asylbetrüger, insbesondere kriminelle, außer Landes zu schaffen, ist der linken Gutmenschenfront naturgemäß ein Dorn im Auge. Weil in Afghanistan ihrer Meinung nach ein Bürgerkrieg herrsche, seien die Sammelabschiebungen „menschenrechtswidrig“ und sofort zu stoppen, meinte die Linken-Parteichefin Katja Kipping. Dass die Afghanen in ihrer Heimat auch die Möglichkeit haben, zu den Waffen zu greifen, um gegen die Taliban und für eine bessere Zukunft ihres Landes zu kämpfen, ist für die Linken natürlich kein Thema.

Auch die Grünen gaben wieder einmal zu erkennen, dass sie nicht auf der Seite der Deutschen stehen. Denn deren Fraktionsvorsitzender Anton Hofreiter warf Innenminister de Maiziere vor, ein „unbarmherziges Spiel“ zu treiben.

[Text: B.T. Bild: Marek Peters https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Bleiberecht-fuer-alle.jpg]