Die grün-schwarze Landesregierung in Baden-Württemberg ist noch nicht einmal einen Monat im Amt und schon gibt es den ersten Koalitionskrach. Grund dafür ist eine der Kernkompetenzen der Grünen, der politisch korrekte Genderwahn. Auf der Twitter-Seite der Landesregierung ist folgender Satz zu lesen: „Der grün-schwarze KoaVertrag (Koalitionsvertrag, Anm.) ist ein demokratisches Reifezeugnis und das Ergebnis intensiver Verhandlungen guter Demokrat*innen.“

Bei „Demokrat*innen“ wird das Wort „Demokraten“ nicht mit dem unsäglichen Binnen-I verunstaltet, sondern mit dem sogenannten Gender-Stern. Dieser ist die neueste „Segnung“ der gutmenschlichen Moral- und Tugendwächter und soll „verschiedene Geschlechter und Identitäten“ berücksichtigen.

Der schwarze Juniorpartner zeigte sich ob des Grünen Schwachsinns wenig begeistert: „Lassen Sie bitte endlich diese grüne Genderschreibweise in Landesregierungs-Tweets bleiben!“, schrieb Steffen Bilger, ein CDU-Bundestagsabgeordneter aus Baden-Württemberg, im Kurznachrichtendienst Twitter. Die Reaktion der Grünen ließ nicht lange auf sich warten. Auf der Twitter-Seite der Landesregierung wurde in dem für die Grünen typischen Ton bevormundender und überheblicher moralischer Selbstgerechtigkeit verlautbart: „Im Sinne einer Politik des Gehörtwerdens beziehen wir die Bürger*innen umfassend in die politische Willensbildung ein.“ Die Bitte der CDU Baden-Württemberg, „die Genderschreibweise in Landesregierungs-Tweets zu lassen“, wird daher nicht mehr als ein Wunsch ans Christkind sein.

 

[Text: B. T.; Bild: Sreenshot Twitter]