Einmal mehr zeigen die Grünen, wessen Geistes Kind sie sind. Bei der linksextremen Gegendemonstration zur Kundgebung der Identitären am Samstag in Klagenfurt, bei der ein Plakat mit der Aufschrift „Tito hat’s bewiesen – Nazis erschiessen“ zu sehen war, marschierte Matthias Köchl, ein Kärntner, mit. Der nur politischen Feinspitzen bekannte Mann sitzt immerhin für die Grünen im Nationalrat und bekleidet für die Linksaußen-Partei die Funktion des „Sprechers für Selbstständige, Sprechers für Anti-Atom-Politik und Nachhaltigkeit“.

Dass auf einem Plakat der Antifa offen zum Mord an politisch Andersdenkenden – im Polit-Sprech der Linksextremen als „Nazis“ verunglimpft – scheint Köchl offenbar nicht zu stören. Jedenfalls war es dem Nationalratsabgeordneten der Grünen keine Distanzierung wert. Im Gegenteil: Im Kurznachrichtendienst Twitter sowie im Online-Fotodienst Instagram konnte er seine Begeisterung über die linke Gegendemonstration nicht verhehlen: „Gut besuchter Gegenprotest zur Idiotären Kundgebung.”

Auf dem von Köchl auf Instagram geposteten Video ist übrigens zu sehen, dass die Linken ein Plakat mit dem Spruch „Smrt fazismu“ in die Höhe halten. „Smrt fazismu“ („Tod dem Faschismus“) ist ein Kampfbegriff der kommunistischen Tito-Partisanen, die sich während und nach dem Zweiten Weltkrieg schwerster Verbrechen gegen die Menschlichkeit schuldig gemacht hatten. Ein weiteres Plakat hatte die Aufforderung „Nazis vertreiben Flüchtlinge bleiben“ zum Inhalt. „Vertreiben“ bedeutet nichts anderes als eine Aufforderung zu Straftaten. Aber auch das ist Köchl anscheinend keine Distanzierung wert.

 

[Text: B. T.; Bild: Screenshot Instagram/Screenshot Facebook]