Die bundesdeutschen Gutmenschen haben ein neues Hassobjekt, und zwar Erika Steinbach. Steinbach, eine der wenigen wertkonservativen CDU-Bundestagsabgeordneten, hatte auf dem Kurznachrichtendienst Twitter ein Bild gepostet, auch dem ein kleines blondes Kind zu sehen ist, das von dunkelhäutigen Menschen umringt ist. Darüber steht „Deutschland 2030“, darunter „Woher kommst du denn?“. In ihrer Fraktion ist Steinbach übrigens Menschenrechtssprecherin.

Dieses Bild reichte aus, um die politisch korrekte Meute auf den Plan zu rufen. SPD-Parteivize Ralf Stegner schrieb auf Twitter, „Frau Steinbach ist nicht mehr bei Trost“. Die Grünen Vorsitzende Simone Peter geiferte, Steinbachs Beitrag sei „widerlich, rassistisch, hetzerisch“. Selbst CDU-Generalsekretär Peter Tauber wandte sich in einem Anfall an bürgerlicher Feigheit von seiner Parteikollegin ab, anstatt sie zu verteidigen, indem er schrieb: „Liebe Erika Steinbach, da ich nicht schon wieder Schimpfworte benutzen will, sage ich zu Deinem letzten Tweet jetzt nichts“.

Dass Steinbach wegen der zunehmenden Überfremdung Deutschlands zutiefst besorgt ist, dürfte mit ihrer Biografie zusammenhängen. Als 18 Monate altes Mädchen flüchtete sie mit ihrer Mutter vor der Roten Armee von Rahmel in der Nähe von Danzig nach Schleswig-Holstein. Von 1998 bis 2014 war die couragierte Kämpferin für das Recht auf Heimat Präsidentin des Bundes der Vertriebenen.

 

[Text: B. T.; Bild: Screenshot Twitter]