Durch den Berliner Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg weht ein Hauch von Totalitarismus. Denn Werbeplakate müssen den Anforderungen der Political Correctness entsprechend, dürfen vor allem nicht „sexistisch“ oder „frauenfeindlich“ sein. Nachdem die rot-grüne Mehrheit in dem Berliner Bezirk vor einem Jahr beschlossen hatte, jede Form „sexistischer Werbung“ zu unterbinden, beschäftigte sich seitdem eine 13-köpfige (zwölf Frauen, ein Mann) „Arbeitsgruppe gegen frauenfeindliche, sexistische und diskriminierende Werbung“ mit der Ausarbeitung der Kriterien.

Nun liegt ein achtseitiges Papier vor. Demnach wollen die linken Tugendterroristen verbieten, dass Frauen in der Werbung „nicht ohne Anlass lächelnd inszeniert“ sein sollen. Anscheinend zählt das Lächeln zu „Stereotypen“ oder gar zur „strukturellen Gewalt“ gegen das weibliche Geschlecht. Zudem soll es verboten sein, Frauen als „(willens)schwach, hysterisch, dumm, unzurechnungsfähig, naiv“ dazustellen. Ob zur konkreten Auslegung dieser Begriffe ein Wächterrat der Gutmenschen-Ajatollahs eingesetzt wird, ist nicht bekannt.

Bei allen Werbeverträgen, die das Bezirksamt in Friedrichshain-Kreuzberg abschließt, muss nun auf die Einhaltung der neuen Bedingungen geachtet werden. Bei Zuwiderhandlungen „ist die jeweilige Werbung durch den Vertragspartner abzuhängen“, heißt es in einem Bericht, unterzeichnet von Grünen Bezirksbürgermeisterin Monika Herrmann.

 

B. T.

 

 

(Bild: alcoa aluminum)