Weil die Sachsen Masseneinwanderung und „Refugees welcome“-Wahn offenbar ablehnen, will nun die sächsische Integrationsministerin Petra Köpping mit Umerziehung und Gehirnwäsche nachhelfen. Die SPD-Politikerin hat das Projekt „Vorurteile? Nachfragen! Was ein Bierdeckel erklärt“ gestartet. Mit den Bierdeckeln soll gegen angebliche Vorurteile gegen Einwanderer vorgegangen werden. 120.000 Bierdeckel ließ sie sächsische Landesregierung herstellen, diese sollen nun an Stammtischen und in Biergärten verteilt werden.

Wie in einer Presseinformation des sächsischen Staatsministeriums für Integration und Gleichstellung zu lesen ist, handle es sich bei Aussagen wie „Deutschland nimmt doch die ganze Welt auf“ und „Flüchtlinge kriegen mehr im Monat als einer mit Hartz IV“ um „zwei typische Vorurteile, die häufiger zu hören sind“. Mit ihrem aus Steuergeldern finanzierten Umerziehungsprogramm – die Kosten liegen bei 13.000 Euro – will Köpping nun „auf einem für politische Bildung eher ungewöhnlichem Medium in knapper und verständlicher Form Fakten und Gegenargumente sammeln“.

Entschiedene Ablehnung am staatlichen Gutmenschenterror kommt von der Alternative für Deutschland (AfD). Deren Generalsekretär und parlamentarischer Geschäftsführer im Sächsischen Landtag, Uwe Wurlitzer, erklärt: „Stammtische stehen für soziale Zusammengehörigkeit, Vertrautheit und gemeinsame Interessen. Es ist arrogant, ja herablassend, diesen Bürgern eine reelle Einschätzung der politischen Lage abzusprechen und sie sogar am Biertisch mit Propaganda zu überziehen.“ Außerdem sieht Wurlitzer Parallelen zur früheren DDR: „Ideologische Umerziehungskampagnen, um vermeintlich ‚Falschmeinende‘ auf den Weg der Tugend und ‚politischen Korrektheit‘ zurückzuführen, passen jedenfalls besser in ein System der Art, wie es sich die Sachsen vor 26 Jahren vom Halse geschafft haben.“

 

[Text: B. T.; Bild: Seidel/SMGI]