Im Zuge der Koalitionsverhandlungen zeigt sich, dass die CSU  zwar immer viel redet und medienwirksam fordert, etwa Obergrenzen und auch Grenzen des Familiennachzugs, am Schluss ist es aber immer nur heiße Luft. Immer wieder wird die bayrische Schwesterpartei der CDU von eben jener an die Wand gespielt, schließlich geht es Merkel um den Machterhalt und dazu ist derzeit nun halt einmal die SPD von Nöten.
Derzeit versucht also die CSU, den Hardliner in Sachen Familiennachzug zu spielen, um damit bei den Landtagswahlen in Bayern der AfD den Rang abzulaufen. Doch während sie noch in den Koalitionsverhandlungen von Obergrenzen zwischen 180.000 und 220.000 „humanitären Zuzügen“ fantasiert, hat die deutsche Realität bereits eine Stufe des Irrsinns erreicht, sodass nicht Reden, sondern Taten gefragt wären. Denn einige der geflüchteten Syrer haben bereits ihre Familien nachgeholt. Und da nicht nur die A-Garnitur, sondern bereits die B-Garnitur. So leben laut Hamburger Abendblatt im Kreis Pinneberg bei Hamburg bereits zwei Syrer mit ihren zwei Ehefrauen und ihrer Kinderschar. Laut dem Sprecher der Kreisverwaltung Oliver Carstens gäbe es noch ähnliche nicht bekannte Fälle.
Zugetragen dürfte sich das Ganze folgendermaßen haben: Im Jahr 2015, auf dem Höhepunkt der Flüchtlingswelle, reist ein Syrer nach Deutschland ein, begleitet wird er von seiner Frau und seinen vier Kindern. Späte rwird ihm erlaubt, weitere vier Kinder nachzuholen, die er mit einer anderen Frau in Syrien hat. Anschließend darf dann auch deren Mutter folgen. Seine Zweitfrau … Im Landkreis sieht man das vorerst anders. „Wir haben nicht die Ehefrauen, sondern die Mütter der Kinder ins Land geholt. Kein Mensch wird bestreiten wollen, dass gerade Kinder in der Fremde ihre Mutter brauchen“, betont Kreissprecher Carstens. So wird also der deutsche Rechtsstaat ausgehebelt und die Islamisierung schreitet voran. Und natürlich lebt die schariakonforme Großfamilie von staatlicher Alimentierung. Fragt sich, was nach der Polygamie noch alles kommt.

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