„Wien könne sich Rot-Grün nicht länger leisten“, meint der Wiener ÖVP-Obmann Manfred Juraczka. Anlass dazu ist ein Interview Häupls mit der Gratiszeitung „Heute“ in dem er Finanzminister Schelling vorwirft in den Wien-Wahlkampf einzugreifen. Schelling hatte das Wiener Pensionssystem kritisiert. Dieses tat aber auch schon der Rechnungshof, der ein jährliches Einsparungspotenzial von 350 Millionen Euro in Wien geortet hatte.

Faktum ist, dass in Wien jeder zweite in Frühpension geht und das durchschnittliche Pensionsantrittsalter bei 54,5 Jahren liegt.

Häupl bleibt auch hartnäckig, wenn es um die Wiener Pensionsprivilegien geht. „Warum soll ich eine schwarz-blaue Pensionsreform 1:1 umsetzen, die ich schon damals kritisiert habe“, sagte er in dem Interview.

Mit dieser Haltung, die dem Wiener Budget bereits Milliarden gekostet hat, muss sich der Wähler im Oktober wohl fragen „warum soll ich diesen Mann wählen, der gegen alle Vernunft mein Steuergeld so leichtfertig verschleudert?“

 

W.T.

 

 

(Bild: GuentherZ/wikimedia.org)