Die Rechnung ist nicht aufgegangen. Die von Van der Bellen und seinen grün–roten Propagandisten herbeigeredeten Parallelen zwischen Donald Trump und Norbert Hofer werden nun zum klassischen Rohrkrepierer. Der Sieg Trumps strahlt so auch auf Hofer aus und ermuntert die Österreicher, sich genau wie die Amerikaner nicht vom Trommelfeuer der gutmenschlichen „political correctness“ und den angstmacherischen Hasstiraden der linken, grün–roten Proponenten und den ihnen untertänigen Medien einschüchtern zu lassen und ihrem gesunden Empfinden für Ehrlichkeit und Geradlinigkeit zu folgen.

Die SPÖ-Wien plakatiert nun: „Wir brauchen einen Präsidenten, der verbindet“ und lässt diese Forderung mit dem Schriftzug des Bürgermeisters Dr. Michael Häupl zeichnen. Nach dem, was wir bis jetzt beobachten konnten, kann da nur der Kandidat der FPÖ, nämlich Norbert Hofer, gemeint sein. Er hat seine Fähigkeit über Parteigrenzen hinaus verbindend zu wirken vor allem schon als dritter Nationalratspräsident bewiesen, wie es ihm von allen Parlamentsfraktionen attestiert wird.

Und auch im Wahlkampf hat Hofer stets betont, auch eine Regierung der Grünen angeloben zu wollen, wenn das Volk dies durch seine Entscheidung so verlangt. Ganz im Unterschied zu Van der Bellen, der gleich unmittelbar nach seinem vermeintlich Sieg in der mittlerweile aufgehobenen Stichwahl erklärt hatte, er würde „niemals eine FPÖ-Regierung“ angeloben. Van der Bellen steht also für nichts anderes als für eine Politik der Ausgrenzung und nicht für die Fähigkeit, über Parteigrenzen hinaus wirken zu wollen.

Hofer dagegen ist nicht nur ein Politiker des Ausgleichs, sondern auch bereit, die in Österreich geübten Richtlinien demokratischer Politik einzuhalten. Er darf sich bei Bürgermeister Häupl und der Wiener SPÖ für die Schützenhilfe bedanken.

 

[Text: W. T.; Bild: SPÖ Wien]