„Wenn ich nur 22 Stunden arbeiten würde, wär’ ich am Dienstag zu Mittag fertig“, kommentierte der sozialistische Bürgermeister Wiens, Michael Häupl, die Diskussion um die Erhöhung der Lehrverpflichtung bei den Pflichtschullehrern. Ein populistische Ansage, handelt es sich bei 22 Stunden Lehrverpflichtung ja nicht um Arbeitszeit, sondern Unterrichtsstunden, die entsprechend vor- und nachbereitet werden sollten.

Die Frage, die sich stellt, ist also wohl weniger, wieviel Lehrer unterrichten, sondern vielmehr, wie und wo sie ihre Vorbereitung machen sollen. Dazu gibt es in den Schulen derzeit leider nicht im Ansatz die Voraussetzungen, weil man anstatt in Infrastruktur lieber in sozialistische Bildungsutopien investiert. Häupl vergisst dabei, welcher Fraktion er angehört …

 

 

W. M.

 

 

(Bild: Manfred Werner – Tsui/wikimedia.org)