Norbert Hofer und die Heimat

Nur wer die eigene Kultur liebt und achtet, kann auch anderen Völkern mit Achtung begegnen. Das Heimatverständnis von Hofer.

Wenn der freiheitliche Präsidentschaftskandidat Norbert Hofer den Begriff Heimat benutzt, so „bemächtigt“ er sich nicht „eines zentralen Begriffs der Kampagne Van der Bellens“, wie etwa „Der Standard“ moniert, sondern hält den Multi-Kulti-Phantastereien des grünen Kandidaten eines der Kernthemen der FPÖ entgegen.
Statt unkontrollierter Massenzuwanderung und Umvolkung, Islamisierung und damit einhergehendem Terror geht es Hofer darum, Österreich gegen die Gefahren einer falschen Zuwanderungspolitik zu verteidigen und Traditionen und Identität einer über Jahrhunderte gewachsenen Lebensart zu bewahren.
Denn nur wer seine eigene Heimat und Kultur liebt und achtet, kann auch anderen Völkern und Kulturen mit Respekt und Achtung begegnen. Dabei ist es auch notwendig, Fehlentwicklungen aufzuzeigen und anzusprechen, anstatt in absoluter Obrigkeitshörigheit gegenüber der EU seine Eigenständigkeit aufzugeben.
Eine verantwortungsvolle Politik für die eigene Heimat und deren Bürger bedeutet auch einen absoluten und eindeutigen Interessensvorrang des eigenen Volkes und des eigenen Staates.
Dass Norbert Hofer damit seinen Finger am Nerv der Zeit hat, zeigt auch der Heimat-Wahlkampf des grünen Professors, in dem die Grünen die vielgeschmähte „Heimattümelei“ für sich entdecken. Der gegen den freiheitlichen Kandidaten erhobene Vorwurf des „Nationalismus“ beruht dabei auf dem Unverständnis der Grünen für Patriotismus und Heimatliebe, geht es doch um eine sichere Zukunft und eine selbstbestimmte (europäische ) Politik auf Augenhöhe mit anderen Staaten und Völkern statt oktroyierten Ideologien.

 

Van der Bellen und die Heimat

Im Wahlkampf hat Van der Bellen plötzlich sein „vielgeliebtes Österreich“ für sich entdeckt. Aber von einer Asyl-Obergrenze will der Grüne nichts wissen.

Van der Bellen setzt auch in der Kampagne zur Wiederholung der Stichwahl auf den Begriff „Heimat“. In einem Wahlwerbevideo verfällt der 72jährige sogar in den Dialekt seiner Wahlheimat des Kaunertals, in welchem er aufwuchs, nachdem seine Eltern vor den Sowjets ins nationalsozialistische Deutschland geflohen waren. Vor einer Bergkulisse (wieder mit Hund) deklamiert er: „Soll keiner meinen, dass er keinen anderen braucht. Du brauchst mich, und ich brauche dich.“ Und warnt weiter vor Nationalisten, welche sein „vielgeliebtes Österreich“ und Europa bedrohen.
Endgültig vorbei die Zeiten von „Nimm dein Flaggerl für dein Gaggerl“ und „Heimat im Herzen, Scheiße im Hirn“, wenn sich der Professor staatsmännisch vor die rot-weiß-rote Fahne stellt. Aber das waren ohnehin die „Jungen Grünen“, mit denen der ehemalige Bundesvorsitzende natürlich nichts zu tun hat. Dass es Van der Bellen nach wie vor nicht um die indigenen Europäer oder gar Österreicher geht, wenn er Heimat sagt, sondern auch um „jene Menschen, deren Wurzeln etwa in der Türkei oder im Iran liegen…“, zeigen nach wie vor die Grünen Forderungen zur Asylpolitik oder auch die Van der Bellens, wenn er sich gegen eine Obergrenze ausspricht. Aber dennoch tingelt Van der Bellen mit Heimat im Herzen im Wahlkampf zu Volksfesten und Kirtagen, trägt Tracht und gibt sich volksnah. Die aufgesetzte Fassade enthüllt schließlich die Frage eines Reporters, „Etwas ungewöhnlich, Sie in Tracht zu sehen, wo Sie doch sonst Anzug tragen“. „Man hat mir gesagt, dass das hier dazugehört“, so der im Land der Berge wahlkämpfende „unabhängige“ Grüne.