Nicht alle Bundesdeutschen sind mit der „Willkommenspolitik“ von „Mutti Merkel“ zufrieden und machen ihrem Ärger deshalb lautstark Luft. Wurde die Bundeskanzlerin und CDU-Vorsitzende bisher nur bei Wahlkampfveranstaltungen in Mitteldeutschland ausgebuht und ausgepfiffen, so scheint ihr nun auch im Westen der Bundesrepublik ein zunehmend eisiger Wind ins Gesicht zu blasen. Denn Merkel wurde am 30. August, wie das Internetportal pi-news.net berichtet, bei einer Wahlkampfveranstaltung in Ludwigshafen im Bundesland Rheinland-Pfalz ausgebuht.

Dem Bericht zufolge begann Merkel mit ihrer Rede unter lauten Buh-Rufen. Patrioten, die rund ein Viertel der Kundgebungsteilnehmer ausmachten, sorgten dann mit Trillerpfeifen dafür, dass die Wahlkampfphrasen der Kanzlerin nur sehr schwer zu verstehen waren. Wiederholt waren auch wütende „Heuchlerin“-Rufe zu vernehmen. Auch waren selbstgemachte Schilder zu sehen, auf denen Merkel vorgeworfen wird, gegen das Volk zu regieren.

Der Ärger vieler Einheimischer über Merkels Einwanderungspolitik ist verständlich, da die rund 160.000 Einwohner zählende Industriestadt Ludwigshafen besonders stark von der Umvolkung betroffen ist. Manche Stadtviertel erinnern wegen der zahlreichen mohammedanischen Einwanderer längst mehr an den Orient als an Deutschland.

Laut pi-news.net war ein Viertel derjenigen, die den Worten der Kanzlerin lauschten, Mohammedaner, die Merkel brav dankten: „Nur anwesende radikale Moslems und viele Tschador- und Kopftuch-Trägerinnen und auch viele kleine meist moslemische Kinder mit vorgedruckten CDU-Schildern brachten ihre Sympathie für Merkel zum Ausdruck.“ Somit liegt der Verdacht nahe, dass sich Merkel, von der sich die Deutschen abwenden, mit moslemischen Einwanderern ein neues Wählerreservoir schaffen will. Das ist eine Politik, die man in Österreich von der SPÖ, insbesondere in Wien, sehr gut kennt.

 

[Text: B. T.; Bild: Screenshot Youtube]