Längst nicht mehr erfüllt die Österreichische Hochschülerschaft (ÖH), der alle Studenten im Land zwangsweise angehören, ihre Aufgaben, nämlich die Vertretung der Interessen ihrer Mitglieder. Stattdessen suhlt sich eine abgehobene Kaste sogenannter Studentenvertreter lieber im linksextremen Sumpf. Jüngstes Beispiel ist der am kommenden Wochenende in Wien stattfindende Kongress „In Zeiten wie diesen“, zu dem die ÖH Uni Wien und die ÖH Bundesvertretung einladen. Laut Aussendung geht es bei dieser Veranstaltung um die „Analyse und Erarbeitung gemeinsamer Strategien gegen Rechtsextremismus, Rassismus, Antisemitismus, Sexismus und Faschismus in Europa“.

Während Veranstaltungen von Patrioten als „rechtsextreme Vernetzungstreffen“ diffamiert werden, ist für die (extreme) Linke die Vernetzung Gleichgesinnter selbstverständlich. „Die Vernetzung und der Ideenaustausch, denen der Antifaschismus-Kongress einen Rahmen bietet, stärken die Handlungsfähigkeit der Linken. Emanzipatorische Politik und der Widerstand gegen menschenverachtende Theorien und Handlungen können hier wachsen“, sagt Magdalena Goldinger von der Vorsitzmannschaft der Bundesvertretung der ÖH. Man frönt also dem „Antifaschismus“. Der „Antifaschismus“ war einer der wichtigsten politischen Kampfbegriffe in der ehemaligen „DDR“, der ersten kommunistischen Diktatur auf deutschem Boden.

Eingeladen zu dem Kongress sind neben „Aktivisten“ und Medienvertretern auch „Interessierte“. Allerdings gibt es hier eine Einschränkung: „Unerwünscht sind einzig Personen, die den grundsätzlichen Zielen und Idealen des Kongresses zuwider arbeiten.“ Damit diskriminiert die Hochschülerschaft alle ihrer Zwangsmitglieder, die sich nicht mit dem marxistischen Weltbild der ÖH-Spitze identifizieren wollen.

 

[Text: B. T.; Bild: Facebook/oehuniwien]