Berechnungen des Fiskalrates haben nun ergeben, welche Kosten auf den österreichischen Staat wegen der Integration der Flüchtlinge tatsächlich zukommen. Bis zum Jahr 2060 seien, so das Beratergremium des Finanzministeriums, wegen der Integration 23 Milliarden Euro mehr an Staatsschulden zu erwarten, was 6,5 Prozent des Bruttoinlandsproduktes entspricht.

Zudem müsse der Staat für die Integration eines jeden einzelnen Flüchtlings im Durchschnitt 277.000 Euro aufbringen. Demgegenüber rechnet der Fiskalrat damit, dass nur etwa 50 Prozent der Flüchtlinge nach zehn Jahren in den Arbeitsmarkt integrierbar sind. Basis für diese Berechnungen sind 84.000 „außergewöhnliche Asylberechtigte“ für die Jahre 2015 bis 2020. Wachstumsimpulse durch den Zustrom von Flüchtlingen soll es kaum geben.

Diese Zahlen gelten jedoch nur für den Status quo. Die Kosten, wenn noch weitere 100.000 sogenannter Flüchtlinge kommen, können wir nur in unseren schlimmsten Abträumen erahnen.

 

[Text: A. M.; Bild: ZZ-Archiv]