Etwas Besonderes ließ sich Aktivisten der Identitären Bewegung Österreich anlässlich der Wahlkampftour Alexander Van der Bellens in Graz einfallen: Sie befestigten am Dach der Zentrale der Steirischen Grünen ein riesiges Transparent mit der Aufschrift „Islamisierung tötet“ und übergossen es mit Kunstblut, um auf die Gefahr der Islamisierung aufmerksam zu machen und diejenigen anzuprangern, die potentiellen Attentätern die Türe öffnen.

Patrick Lenart, ein Sprecher der Identitäteren Bewegung Österreich, sagt zu der Aktion in der steirischen Landeshauptstadt: „Graz ist seit Jahren eine Hochburg des internationalen Islamismus. Mehrere Experten weisen regelmäßig darauf hin, dass die muslimische Szene in Graz zum Extremismus neigt und eine potentielle Gefahr für die Bevölkerung darstellt.“ Zudem müssten den Europäern nicht nur die Anschläge in Brüssel und Paris eine Warnung sein. Vielmehr wiesen bereits im vergangenen Jahr Experten darauf hin, dass Terroristen auch bei angeblich „moderaten“ Mohammedanern wie Helden gefeiert werden.

Lenart machte auch die Grünen und damit Van der Bellen für die gefährliche Entwicklung verantwortlich: „Der Grüne Van der Bellen will auch nach den Terroranschlägen in Brüssel und Paris Mördern die Türen öffnen. Gegen diesen Wahnsinn muss man sich wehren.“

Die Grünen, die, wie Vorfälle in der Vergangenheit belegen, wenige Berührungsängste mit dem gewaltbereiten Linksextremismus haben, versuchen, aus dem Protest couragierter Bürger eine Staatsaffäre zu machen. So sagt Lambert Schönleitner, Landessprecher der steirischen Grünen: „In den letzten fünf, zehn Jahren war es denkunmöglich, dass rechte Gruppierungen ein politisches Gebäude attackiert haben – diese Entwicklung macht uns große Sorgen.“ Dass Linke Gebäude des politischen Gegners angreifen oder seine Veranstaltungen zu verhindern versuchen, dürfte für den politisch korrekten Gutmenschen hingegen kein Problem darstellen.

 

[Text: B. T.; Bild: IBÖ]