Eine besondere Aktion hat sich die Identitäre Bewegung Hamburg einfallen lassen. Die Patrioten rufen dazu auf, Vormund für sogenannte unbegleitete minderjährige Flüchtlinge zu werden. Dabei geht es der Identitären Bewegung einerseits darum, „künftige Morde zu verhindern“ und andererseits „weder das Wohl der geflüchteten Menschen noch das Wohl der Gesellschaft weiterhin allein der Sozialindustrie zu überlassen“, der es nur um ihre Pfründe und Vergrößerung ihres politischen Einflusses gehe.

Die Identitären machen darauf aufmerksam, dass es der Asyllobby in die Hände spielt, wenn sich, wie bisher, nur sehr wenige Privatleute an der Tätigkeit eines Vormunds für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge interessiert sind. Einige patriotische Aktivisten haben sich bereits von Fachleuten zum Thema Vormundschaft für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge beraten lassen.

Mit der Übernahme der Vormundschaft soll bezweckt werden, dass dieses Amt künftig nicht mehr missbraucht wird. Zudem wollen die Patrioten entsprechende Verdachtsfälle den Behörden melden. Zu denken wäre etwa an den Fall, dass Hinweise auftauchen, dass der „Minderjährige“ eigentlich bereits volljährig ist. Zugleich betrachtete die Identitäre Bewegung die Vormundschaft als willkommene Gelegenheit, mit ausländischen Jugendlichen und jungen Erwachsenen ins Gespräch zu kommen, um „über vorhandene falsche Erwartungen an ihr Gastland ebenso zu sprechen wie über eine Zusammenführung mit ihrer Familie in ihrer Heimat“.

 

[Text: B. T.; Bild: Screenshot Facebook/Identitäre Hamburg]