Wie der freiheitliche Stadtrat Eduard Schock in einer Aussendung vermutet, soll sich die SPÖ beim sogenannten Medien Quarter Marx illegale Parteienfinanzierung verschafft haben.

„Offiziell will SPÖ-Finanzstadträtin Renate Brauner den schlimmen Verdacht noch nicht bestätigen. Genau dieses Schweigen legt aber nahe, dass es sich bei dem parteinahen Unternehmen, das im Zuge der Skandal-Serie beim Media Quarter Marx mehr als 800.000 Euro Mieterlass bekommen hat, um das rote Echo-Medienhaus handelt. Das wäre dann ganz klar eine geplante, illegale Parteienfinanzierung“, erklärt Wiens FPÖ-Stadtrat Eduard Schock. Beweisbar ist es für Schock derzeit aber noch nicht. Im vorgelegten Bericht der Wirtschaftsagentur, die auch in die Verantwortung Brauners fällt, war der Namen der begünstigten Firma geschwärzt.

Die Wiener SPÖ schreibt die Anschuldigung Schocks dem Wahlkampf zu und kündigt rechtliche Schritte an. So erklärt der Abgeordnete Georg Niedermüller: „Immer abstruser werden die nunmehr täglich vorgebrachten Diffamierungen der Wiener FPÖ in Sachen MQM. Nun ist der blaue Stadtrat Schock sogar so dreist, illegale Parteienfinanzierung in den Raum zu stellen. Um es ganz deutlich zu machen: Gegen solche Anschuldigungen behält sich die SPÖ Wien rechtliche Schritte vor!“

Man wird sehen, ob diese Ankündigungen wahr gemacht werden und der Richter dann ungeschwärzte Protokolle vorgelegt bekommt.

 

W. T.

 

 

(BIld: SPÖ Wien/ FPÖ)