588 US-Polizisten wurden jedoch allein in den Jahren 2010 bis 2014, während der Ausübung ihrer Pflicht getötet. Die meisten davon starben durch Schusswaffen. Nicht mitgerechnet sind dabei jene, die etwa durch Autounfälle ums Leben kamen. Diese Zahl sollte man im Auge behalten, wenn man jetzt hysterisch auf die zwar nicht erfreuliche, aber durchaus erklärliche, angebliche Häufung polizeilicher Übergriffe in Amerika reagiert. Natürlich wird von den etablierten Medien auch nur dann berichtet, wenn die Opfer der Polizei, Schwarze oder andere Nicht-Weiße sind, dann wird sofort von Rassismus gefaselt und das ganze Repertoire der politisch korrekten Leier über Polizeigewalt gegen Minderheiten geht los.

Daher ist es auch nur logisch, dass die Tötung eines unbewaffneten Weißen in Salt Lake City im August des Vorjahres, durch einen schwarzen Polizisten, keinen Raum in den internationalen Medien gefunden hat. Auch in diesem Fall dachte der Polizist das spätere Opfer, welches in Brust und Bauch getroffen wurde, wäre bewaffnet gewesen. Die Tatsache, dass in den USA vor allem bei schwarzen Gewaltverbrechern die Waffen sehr locker sitzen, führt im Gegenzug zu entsprechender Gewaltbereitschaft bei der Polizei. Auch die Tatsache, dass überproportional viele Schwarze vor allem in hohen Polizeirängen aktiv sind wird bewusst verschwiegen. Viel wichtiger ist es den gutmenschlich dominierten Medien vielmehr den angeblichen brutalen weißen Rassismus anzuprangern.

 

H. W.

 

 

(Bild: Sergio Calleja/wikimedia.org)