Wenn man den „Kurier“ von heute liest, muss man sich wundern. Da wird davon berichtet, dass immer mehr „Schutzsuchende“ wieder in ihre Heimat wollen, obwohl sie doch angeblich vor Krieg, Terror und Verfolgung geflohen sind. Sie würden zu wenig Unterstützung bei uns bekommen und die Asylverfahren würden zu lange dauern.

Na, da sind natürlich die Schrecken des Krieges in Syrien oder dem Irak allemal besser. Und die bösen afghanischen Taliban sind auch nur halb so schlimm, wie die bösen Österreicher, die sogar ihre Hunde besser behandeln als die armen Asylanten aus dem Orient. Heuer sind von Jänner bis November laut Innenministerium österreichweit 1.100 Kosovaren freiwillig ausgereist, 530 Rückreisende waren es aus dem Irak und 120 aus Afghanistan. Den Schluss, dass es sich eben nicht um Flüchtlinge handelt, die da zu uns kommen, sondern um Auswanderer, die davon überzeugt sind, im Westen ein Schlaraffenland vorzufinden, zieht hierzulande natürlich niemand. Der gesunde Menschenverstand scheint vollkommen ausgeschaltet zu sein.

Wenn immer mehr wieder in ihre Herkunftsländer retour wollen, weil sie bei uns eben nicht ihre utopischen Vorstellungen der Willkommenskultur verwirklicht sehen, ist das der Beweis, dass das ganze Gefasel von den armen Flüchtlingen nichts als eine gigantische Lüge ist, die von der gleichgeschalteten und politisch korrekten Medienwalze verbreitet wird.  

 

 

Text: H. W.
Bild: Christoph Altrogge