Das deutsche Bundesamt für Migration und Flüchtlinge kurz BAMF meldet den deutschen Verfassungsschützern immer mehr verdächtige Asylwerber mit Gefährdungspotential. Obwohl im vergangenen Jahr deutlich weniger neue Asylanträge beim BAMF eingegangen waren als während des Massenansturms der 2015 und 2016, steigt die Zahl dramatisch.

Aus einer parlamentarischen Anfrage der Linksfraktion geht hervor, dass im Jahr 2015 noch 571 Asylbewerbern an den Verfassungsschutz als verdächtig gemeldet wurden. Im Jahr 2016 waren es bereits 2.418 Asylsuchende und 2017 wurden dem Verfassungsschutz 10.597 Personen gemeldet.

Man beachte aber das 2017 „nur“ 198.317 Einwanderer erstmalig einen Asylantrag in Deutschland gestellt haben, 2016 waren es aber 722.370. Man kann daher getrost davon ausgehen, dass die Behörden eine riesige Zahl potentieller Terroristen oder Personen die zumindest dem radikalen Islam sehr nahe stehen gar nicht kennt.

[Text: H.W.; Bild: ZZ-Archiv]