Eine positive Bilanz zur Asylpolitik der türkis-blauen Bundesregierung zog Innenminister Herbert Kickl. Das FPÖ-Regierungsmitglied gab bekannt, dass die Dauer der Asylverfahren auf drei Monate gesenkt werden konnte. 2018 wurden vom Bundesamt für Fremdenwesen und Asyl (BFA) rund 40.000 Asyl-Entscheidungen getroffen, von denen 35 Prozent positiv waren und 57 Prozent negativ. Bei den restlichen acht Prozent handelt es sich um „sonstige Entscheidungen“. Im Vergleich zu den Vorjahren ist eine Entwicklung hin zu mehr negativen Entscheidungen festzustellen.

Erfreulich ist die Entwicklung auch bei den Abschiebungen. So fanden im Vorjahr 6.946 Außerlandesbringungen statt. 5.665 abgelehnte Asylwerber verließen Österreich freiwillig. Gegenüber 2017 konnten damit die Abschiebungen um 47 Prozent gesteigert werden. Insgesamt wurden laut Innenministerium 79 Charterflüge in 17 Destinationen durchgeführt; davon 72 in einen Drittstaat – das bedeutet eine Steigerung von nahezu 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Außerdem konnten im vergangenen Jahr mit Bosnien, Aserbaidschan und Bangladesch drei neue Charterdestinationen erschlossen werden

 Wie wichtig und richtig Abschiebungen sind, zeigt folgende Zahl, die das BFA veröffentlicht hat. Bei 42 Prozent der Abgeschobenen handelt es sich um verurteilte Straftäter. Die konsequente Asylpolitik, die unter dem freiheitlichen Innenminister Kickl gemacht wird, dient somit auch der Erhöhung der Sicherheit im Land.

[Text: B.T.; Bild: BMI/Gerd Pachauer; Lizenz: -]