In welchem Ausmaß die heimische Asylindustrie mit Steuergeld gefördert wird, ergab nun eine Antwort von Innenminister Wolfgang Sobotka (ÖVP) auf eine parlamentarische Anfrage des freiheitlichen Nationalratsabgeordneten Hermann Brückl. 2016 flossen „Förderungen im Zusammenhang mit der Versorgung von Transmigranten“, wie es in der Anfragebeantwortung heißt, in Höhe von 33.286.359,93 Euro.

Größter Nutznießer des staatlichen Geldregens war im vergangenen Jahr das Rote Kreuz, das etwas mehr als 15,2 Millionen Euro vom Innenministerium erhalten hat. Aber auch andere sogenannte NGOs, die Teil der Asylindustrie sind, wurden üppig mit Steuergeld versorgt, damit sie die illegalen Einwanderer versorgen konnten. Der Arbeiter-Samariter-Bund bekamt rund sechs Millionen Euro, die Caritas der Erzdiözese Wien 4,4 Millionen Euro und der Johanniter-Einsatz- und Rettungsdienst Niederösterreich knapp 2,8 Millionen Euro.

Darüber hinaus fördert das Innenministerium auch die Einwanderungslobby insgesamt durchaus großzügig. So wurden 2016 dem „Verein Menschenrechte Österreich“ exakt 1.949.111,59 Euro überwiesen. Dieser Verein berät einerseits rückkehrwillige Einwanderer vor ihrer Heimreise, aber auch „Asylwerber und Fremde in Verfahren nach dem Asyl- und Fremdenpolizeigesetz, sowie in damit zusammenhängenden aufenthaltsrechtlichen Verfahren“. Die „Asylkoordination Österreich“ konnte sich über rund 221.000 Euro freuen, und der Flüchtlingsdienst der Diakonie über eine Viertelmillion Euro. Knausrig zeigt sich Innenminister Sobotka hingegen bei der Unterstützung von Menschen, die Opfer von Verbrechen wurden. So bekam der Verein Weisser Ring im vergangenen Jahr gerade einmal 15.000 Euro.

 

[Text: B. T.; Bild: ZZ-Archiv]