Im nächsten Jahr geht die zweite Amtszeit des amtierenden österreichischen Bundespräsidenten Heinz Fischer zu Ende. Jenes Mannes, von dem schon Bruno Kreisky gesagt haben soll, er wäre immer dann auf die Toilette gegangen, wenn es bei Besprechungen kritisch geworden sei. Jenes Mannes, der zwar den Akademikerball aus der Hofburg verbannen will, sich selbst aber nicht von der kommunistischen Diktatur in Nordkorea abzugrenzen traut. Jenes Mannes, der der Sowjetarmee seine untertänigste Referenz erwies, die hunderttausenden Vergewaltigungsopfer derselben aber unerwähnt ließ, als es darum ging, die siebzigste Wiederkehr des Kriegsendes „zu feiern“. Jenes Mannes, der dafür eintrat, Österreich ins Chaos zu stürzen, indem er ähnlich der deutschen Kanzlerin forderte, „syrische Flüchtlinge“ unkontrolliert und ohne Rücksicht auf Verluste auch bei uns aufzunehmen. Jenes Mannes schließlich, der als Oberbefehlshaber wort- und tatenlos zuschaute, wie das österreichische Bundesheer von seinen Genossen, den Verteidigungsministern Darabos und Klug demoliert und zerstört wird.

Viele werden daher froh sein, dass diese „Regentschaft“, die wohl schwärzeste der Zweiten Republik, endlich zu Ende geht.

Allein die Aussicht, mit dem Ex-Grünenchef Alexander Van der Bellen einen Nachfolger aus der noch extremeren linken Ecke zu bekommen, schien einmal mehr die Volksweisheit wahr werden zu lassen: „Es kommt meistens nichts besseres nach.“

Schließlich fand dieser schon nichts dabei, sich  von Zeit zu Zeit einen „Joint“ hineinzuziehen, und auch die Wortbrüchigkeit seiner Parteigenossin Vassilakou war ihm egal, der nach dem höchste Amt  im Staat giert, das absolute Integrität verlangt. Ein Bundespräsident, der gegen die Einhaltung der Gesetze aufruft und die Haltungslosigkeit der Politiker verharmlost, nur weil sie von seiner eigenen Partei sind, wäre wohl das Letzte, was Österreich in dieser schwierigen Zeit brauchen kann.

Bitter nötig hätten wir dagegen diese Integrität, die die nunmehr mit einer Kandidatur in Verbindung gebrachte Irmgard Griss auszeichnet. Die ehemalige Präsidentin des Obersten Gerichtshofes hat dies bereits eindrucksvoll mit  ihrem Vorsitz der Hypo-Untersuchungskommission unter Beweis gestellt.

Obwohl von der rot-schwarzen Regierung bestellt, scheute sie nicht davor, auch die Verfehlungen des damaligen Gespanns Werner Faymann/Josef Pröll aufzuzeigen und  die „Mittäterschaft“ der Grünen bei der Haftungsübernahme des Landes Kärnten in ihrem Bericht zu dokumentieren.

Irmgard Griss besticht aber nicht nur durch ihre absolute Unbestechlichkeit, sondern auch dadurch, dass sie keiner Partei angehört und sich auch von keiner kandidieren lassen will. Eine Bundespräsidentin, die unabhängig, unparteilich und absolut integer ist, die darüber hinaus eine ausgezeichnete Juristin mit großer Erfahrung auf höchstem Niveau ist, ist genau das, was Österreich jetzt braucht.  Sie wäre das erlösende Gegenstück zu der immer stärker um sich greifenden „heuchlerischen Gutmenschlichkeit“,  die mit dem Instrument der „political correctness“ versucht, die Rechtsstaatlichkeit in Österreich auszuhebeln.

Text: W.T. 
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