Das letzte Wochenende rüttelte nicht nur die deutsche Gesellschaft auf, denn Linksextremismus und linke Gewalt sind anscheinend ein Problem in unserer Gesellschaft. Vielleicht ist der permanente Kampf gegen Rechts etwa doch nicht so nötig? Sollte Extremismus generell bekämpft werden? Es wurde schon viel geschrieben zu den brutalen linken Ausschreitungen in Hamburg, von vernünftig bis wahnsinnig dumm war alles dabei…

Doch nun kommen immer mehr Details ans Tageslicht, welche einen auch ein wenig schmunzeln bzw. denken lassen „geschieht ihnen recht“. Man könnte schon mal damit beginnen, dass es mit der linken Gewaltwelle Hamburg und nicht etwa das böse Dunkeldeutschland Sachsen erwischt hat. Das ach so weltoffene Hamburg – und dann auch noch das Schanzenviertel, eine Hochburg der linken Lebenswelt. Besonders „amüsant“ hört sich dann das Lamento des Hamburger Rechtsanwalts und „Welcome to hell“-Anti G20-Demo-Veranstalters Andreas Beuth an, der die beispiellosen linken Ausschreitungen in Hamburg beim G20-Gipfel gegenüber dem NDR kommentiert und sagt, dass er „gewisse Sympathien“ für „solche Aktionen“ habe. „Aber bitte doch nicht im eigenen Viertel, wo wir wohnen. Also warum nicht irgendwie in Pöseldorf oder Blankenese? Also da gibt es auch bei uns großes Unverständnis, dass man im Schanzenviertel die eigenen Geschäfte zerlegt. Die Geschäfte, wo wir selbst, weil wir da wohnen, auch einkaufen.“ Man Aussagen wie diese als das linke Florianiprinzip bezeichnen.

Aber auch Christian Lützeler von der Links-Partei aus Düsseldorf musste die bittere Medizin des Linksextremismus am eigenen Leib spüren: Denn das Mitglied der Linken war zum G20-Protest nach Hamburg angereist. Im Schanzenviertel passierte dann nachts die böse Überraschung für ihn. Linke Chaoten demolierten Lützelers Mercedes. „Das Auto ist komplett entglast und zerkratzt“, jammerte Lützeler einer N24-Reporterin nach der Randal-Nacht vor. Schuld ist für ihn aber natürlich die Polizei: „Ich hatte genau das befürchtet und wollte das Auto wegfahren, aber die Polizei hat mich nicht ausparken lassen.“

Ein weiterer Fall nach dem Muster „die Geister, die ich rief"...

 

[Text: W.-R. M.; Bild: indymedia.org]