Nachdem „Jihadi John“, also jener Mörder aus den Reihen der Terrororganisation IS, der vor laufenden Kameras Geiseln enthauptet hatte, als Mohammed Emwazi identifiziert wurde, wird nun näheres über das Umfeld des gebürtigen Kuwaiters bekannt. Laut der Zeitung „Daily Mail“ kam Emwazi 1994 als Kleinkind zusammen seinen Eltern nach Großbritannien, wo ihnen zwei Jahre später Asyl gewährt wurde.

Laut dem Zeitungsbericht verstanden es die Emwazis ausgezeichnet, den britischen Sozialstaat auszunützen: „Jihadi John und seine asylsuchende Familie haben das britische Sozialsystem mehr als 20 Jahre lang gemolken“. Demnach arbeiteten weder Vater Jasem, noch Mutter Ghaneya. Statt dessen ließen sich die Kuwaiter Wohnungen in durchwegs besseren Londoner Stadtteilen vom Steuerzahler finanzieren. Wie „Daily Mail“ unter Berufung auf den Westminster City Council berichtet, belaufen sich die Gesamtkosten der britischen Steuerzahler für die Emwazis auf rund 400.000 Pfund (umgerechnet ca. 550.000 Euro)!

Übrigens: „Jihadi Johns“ Vater Jasem lebt inzwischen wieder in Kuwait – also in jenem Land, das er verlassen hatte, weil er dort angeblich politisch verfolgt wurde.

 

B. T.

 

 

(Bild: catholic.org)