Die zu erwartenden Erfolge patriotischer Parteien bei der Europawahl Ende Mai versetzt das Establishment in Panik. Und um die Patrioten in Verruf zu bringen, muss nun sogar der vielzitierte Klimawandel herhalten. „Rechtsruck in Europa gefährdet Klimaziele“, heißt es etwa in einer Schlagzeile von ORF online. Dabei bezieht sich der gesetzlich zur Objektivität verpflichtete Staatssender auf eine Studie des Berliner Instituts „adelphi“, das sich bei seinen Schlussfolgerungen auf das Abstimmungsverhalten patriotischer Parteien im EU-Parlament – darunter Lega, AfD und FPÖ – beruft. Aber immerhin wird der FPÖ ihre Unterstützung für erneuerbare Energien und den Ausstieg aus fossilen Energieträgern aus Gründen der Energieautarkie angerechnet.

In der Studie von „adelphi“, einer Einrichtung mit offenkundiger linker Schlagseite, werden die zu erwartenden Wahlerfolge rechter Parteien als Gefahr dargestellt: „Damit wachsen der Einfluss von Rechtspopulisten in der Europäischen Union und ihre Möglichkeiten, die Klima- und Energiepolitik zu torpedieren.“ Zudem ist in der Studie die Rede, die Wissenschaft sei sich über den vom Menschen verursachten Klimawandel einig. Umgekehrt werden Hinweise patriotischer Politiker, dass das Klima natürlichen Schwankungen unterliegt –Stichwort: mittelalterliches Klimaoptimum, als die Weinanbaugrenze an der südlichen Ostseeküste lag – als unseriös abgetan.

Nicht ins Bild vom „ausschließlich vom Menschen verursachten Klimawandel“ passen Berichte, dass es auch auf anderen Planeten des Sonnensystems eine Erwärmung gibt. 2007 war etwa in einigen Medien zu lesen, dass Satellitenmessungen auf dem Mars eine Erwärmung um zwei Grad Celsius festgestellt hätten. Und dafür kann wohl nicht der Mensch ursächlich sein – sondern eher die Sonne, die ihre Aktivitäten gesteigert hat.

[Text: B.T.; Bild: www.wikipedia.org/R.kaelcke; Lizenz: CC BY-SA 3.0]