Die russischen Juden wären in „großer Gefahr“, sollte Präsident Wladimir Putin gestürzt werden, warnte Alexander Boroda, der Chef der Russischen Föderation jüdischer Gemeinden bei einer Konferenz: „Die Juden Russlands müssen die Gefahr erkennen, die mit dem Zusammenbruch der Putin-Regierung verbunden ist, die Spielregeln verstehen und sich der Einschränkungen bewusst sein.“ Damit spielte Boroda auf die subversiven Tätigkeiten des Auslands, allen voran der USA an, um in Russland nach dem Vorbild der Ukraine einen „Regimewechsel“ herbeizuführen.

Außerdem sagte der hochrangige Rabbiner, der russische Staat könne die Sicherheit seiner jüdischen Bürger besser gewährleisten als so manches westliche Land. Boroda erklärte, von der russischen Regierung komme mehr garantierte Unterstützung für Juden als in den Mitgliedstaaten der EU oder in den USA. Außerdem meinte er, in Russland würden religiöse Einrichtungen besser gegen Antisemitismus geschützt als in westlichen Staaten, die nicht genug Mittel für die Sicherheit zur Verfügung stellten.

 

W. T.

 

(Bild: kremlin.ru)