Bundeskanzler Sebastian Kurz kritisiert zu Recht die Untätigkeit und Unfähigkeit der EU bei der Bekämpfung der illegalen Einwanderung und setzt stattdessen auf eine regionale Zusammenarbeit zwischen Italien, Österreich und Bayern – auf die „Achse der Willigen“, wie er es nennt. Italiens neuer Innenminister Matteo Salvini von der Lega hat bereits seine Zustimmung signalisiert, und der bundesdeutsche Innenminister Horst Seehofer will auch mitmachen – sofern ihn Bundeskanzlerin Merkel lässt. Und es ist davon auszugehen, dass linke Regierungen wie jene in Spanien alles versuchen werden, um die Anstrengungen gegen die illegale Masseneinwanderung zu untergraben.

Sinnvoll ist auch die Forderung von Bundeskanzler Kurz, das Mandat der EU-Grenzschutzagentur Frontex zu stärken, etwa, indem im Mittelmeer die Schlepperboote abgedrängt und nicht mehr – wie es heute der Fall ist – nach Europa geleitet werden. Ein deutliches Signal an potentielle illegale Einwanderer wäre auch die Errichtung von Camps außerhalb der EU, etwa in Albanien oder in den nordafrikanischen Staaten Libyen und Tunesien.

Wenig überraschend will die Linke von alledem nichts wissen und entblödet sich, die von Kurz angeregte „Achse der Willen“ allen Ernstes mit den Achsenmächten im Zweiten Weltkrieg, dem Hitler-Mussolini-Pakt, zu vergleichen. Soviel Dummheit kann man auch als Niedertracht bezeichnen.

[Text: A.M; Bild: kremlin.ru; Lizenz: Creative Commons Attribution 4.0 International]