In der Dominikanischen Republik ist vor den Präsidenten-, Parlaments- und Lokalwahlen die US-Behörde für Entwicklungshilfe, die United States Agency for International Development (USAID), in aller Munde. Allerdings nicht wegen Bemühungen, die Lage in dem armen Karibikstaat zu verbessern, sondern wegen einer dreisten Einmischung in den Wahlkampf, um auf diese Weise die LGBT-Ideologie durchzusetzen. Das Kürzel LGBT steht für Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transsexuelle, um deren Rechte es angeblich geht.

Vor wenigen Wochen war bekannt geworden, dass USAID im laufenden Wahlkampf mit einer Million Dollar LGBT-Aktivitäten in der Dominikanischen Republik sowie Kandidaten finanziert, die sich für die Homosexuellen-Lobby engagieren. „Sie wissen, dass wir uns in einem Wahlkampf befinden, und sie wissen auch, dass es einige Kandidaten gibt, welche die dominikanische Bürgergesellschaft, einschließlich der Mitglieder der LGBT-Gemeinschaft sowie die Stärkung der dominikanischen Organisationen, welche die Interessen der LGBT-Gemeinschaft in der Dominikanischen Republik vertreten, unterstützen“, sagte die Direktorin des USAID-Büros in Santo Domingo, Alexandria Penehal.

Warum die USA homosexuelle Kandidaten fördern, ist klar. Sind diese erst einmal in ein politisches Amt gewählt, muss Washington weniger Anstrengungen zur Förderung der LGBT-Ideologie unternehmen. Auch lässt sich dadurch besser verschleiern, dass die Drahtzieher zur Durchsetzung dieses Glaubenssatzes der Zivilreligion der politischen Korrektheit in Washington sitzen. Im USAID-Länderbericht zu den Tätigkeiten und Zielen in der Dominikanischen Republik ist etwa zu lesen: „Die Mitglieder der LGBT-Gemeinschaft sind oft keine Teilnehmer bei Entscheidungen auf lokaler Ebene“.

 

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[Bild: wikimedia.org]